Stell‘ dir vor, du kommst aus dem Urlaub und deine Küche ist aufgebaut. Gibt’s nicht, oder? Doch!
Der Reihe nach: Die junge Familie aus Senden hatte sehr genaue Vorstellungen davon, wie ihr neues Zuhause aussehen sollte: Holzhaus, Wärme aus der Erde, Strom vom eigenen Dach und die Küche als kommunikatives Zentrum. Kurz: So wollen wir leben!
Während das Haus auf dem Grundstück langsam Gestalt annimmt, plant die Familie mit der Tischlerei die Küche. Eine handwerklich gut gemachte solle es sein, in dem hellen Raum mit den großen Fensterflächen wie ein Möbel wirken und reichlich Stauraum bereitstellen für das, was in einer Familienküche griffbereit sein muss.
Fangen wir mit dem Stauraum an, der hinter den Küchenfronten in die Verlängerung geht: Neben dem Herd verbirgt sich der Zugang zu einem Vorratsraum, der bei geschlossener Front unsichtbar ist. Stauraum satt. Punkt 1 erledigt.
Für viele kochen, miteinander kochen, zusammen sein in großer Runde: Weil Esstisch und Kochinsel einander gegenüber liegen, geht das. Der Dunstabzug stört die Blickachse auch nicht, der ist unauffällig im Kochfeld verschwunden. Gemeinsam Zeit verbringen im kommunikativen Zentrum Küche steht. Punkt 2 erledigt.
Die großen Fliesen bilden die ruhige Bühne für die Küche, deren Mittelteil das Holzhaus zitiert. Die filigrane, weiße Arbeitsplatte aus Corian ist robust, pflegeleicht und genau wie die Fronten vor Ausbleichen durch direkte Sonneneinstrahlung geschützt. Eine Küche wie ein Möbel. Punkt 3 erledigt.
Bleibt Punkt 4. Grundstück gekauft, Haus gebaut, eingezogen ohne Küche – Akku aufladen im Urlaub ist dringend geboten. „Wenn ihr wollt, stellen wir euch die Küche auf, wenn ihr weg seid.“ – „Echt?“ – „Ja!“.
Stell‘ dir vor, du kommst aus dem Urlaub und deine Küche ist aufgebaut. Gibt’s nicht, oder? Erledigt!

