Vinothek Cappenberg Ansicht Eingang

Gute Weine brauchen ein Zuhause.

Für Graf von Kanitz haben wir die Vinothek nach Plänen des Architekten umgesetzt und dabei auch mit Holz aus dem gräflichen Forst gearbeitet.

Der Reihe nach:

Graf von Kanitz hat die Cappenberger Weinbautradition aus dem 11. Jahrhundert wiederbelebt. Die Rieslingtrauben gedeihen wieder auf den gräflichen Ländereien. Seit 2020 stehen diese als Cappenberger Riesling im Regal.

Der perfekte Zeitpunkt, das Weingut des Grafen im Rheingau und das Anwesen im Münsterland zu verbinden.

Die Vinothek, unweit vom Schloss gelegen, hat sich der Hausherr als einen Ort der Begegnung vorgestellt, in dem Verkostungen stattfinden und alle Weine aus Rheingau und Cappenberg ausgestellt ihren Platz finden.

Nachdem wir im Schloss Cappenberg bereits an der Wendeltreppe gearbeitet und dies und das erledigt haben, sind wir begeistert gewesen, auch die Vinothek umsetzen zu dürfen.

Der Entwurf des Architekten ist angelehnt an die Anmutung einer klassischen Bar: Das große, dunkle Wandregal mit den dekorativ präsentierten Flaschen erzählt dabei eine eigene Geschichte. Die abgelagerte Schwarznuss, aus der wir auch die Deckplatte des Counters angefertigt haben, stammt aus dem benachbarten Forst des Grafen. Das eigene Holz zu verbauen ist dem Hausherren ein wichtiges Anliegen gewesen.

Ein weiteres Detail, das erst auf den zweiten Blick auffällt, ist die neue Eingangstür der Vinothek. Diese orientiert sich optisch an den historischen Türblättern im Flur, ist jedoch eine moderne Brandschutztür, die technisch alle Anforderungen erfüllt.

Architektin Manuela Kletzel, bei Graf von Kanitz auch für Bauvorhaben zuständig: „Ich bin begeistert, was für eine gute Arbeit die Tischlerei Wieskötter geleistet hat.“